Logo
Diese Seite drucken

Wenn zwei sich streiten, freut sich Germania Ober-Roden

Wenn zwei sich streiten, freut sich Germania Ober-Roden
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Am vorletzten Gruppenligaspieltag schlug das Aufstiegspendel für Germania Ober-Roden aus. Die 1:1-Steilvorlage im Gipfeltreffen zwischen SG Unter-Abtsteinach und RW Walldorf verwerteten die Rödermarker mit einem 2:1-Derbysieg in Münster und rollten an beiden Kontrahenten vorbei empor auf den Platz an der Sonne.

Ober-Roden geht jetzt mit einem Punkt Vorsprung auf die gleichauf liegenden SGU und Walldorf in den Showdown am kommenden Sonntag und kann mit einem Heimsieg gegen den TV Lampertheim Meisterschaft respektive Aufstieg perfekt machen, während das „entthronte“ und nun als Verfolger fungierende einstige Führungsduo auf Ausrutscher hoffen muss. Mehr zu der hoch dramatischen Konstellation folgt im nächsten Gruppenligavorbericht.

Im Kampf um den Klassenerhalt feierte der SV Nauheim in seinem finalen Saisonmatch (nächste Woche spielfrei) ein Happyend und kickt dank dem 4:1 bei Olympia Biebesheim auch nächste Saison im Darmstädter Fußballoberhaus. Seine letzte Chance, den Vollzug des fünften Absteigers noch abzuwenden, wahrte der TSV Lengfeld dank einem 2:1 über das Team aus Messel. Die TSG und der TV Lampertheim (überraschende 0:1-Heimpleite gegen FSV Riedrode) besitzen je drei Zähler Vorsprung auf Lengfeld. Falls zwei oder sogar alle drei Vereine oder beim Kehraus punktgleich sind, müssen die internen Ergebnisse über Wohl und Übel entscheiden. 

Olympia Biebesheim – SV 07 Nauheim  1:4

Tore: 1:0 Becker 5. 1:1 Tollkühn 33. 1:2 De Leo 63. 1:3 Bouhlas 71. 1:4 Sarssar 82.

TSV Seckmauern – VfL Michelstadt  5:8

Tore: 0:1 Kanat 6. 1:1 Henkes 12. 1:2 Breitwieser 30. 2:2 Henkes 32. 3:2, 4:2 Wüst 34., 43. 4:3 Latal 45. 4:4 Stefanovski 51. 5:4 Wüst 56. 5:5 Schiedlowski 65. 5:6 Breitwieser 76. 5:7 Kanat 86. 5:8 Stefanovski 88.

SG Unter-Abtsteinach – Rot-Weiß Walldorf  1:1

Tore: 1:0 Bekyigit 13. 1:1 Gotta 59. FE

SV Münster – Germania Ober-Roden  1:2

Tore: 0:1 Christophori, 0:2 54., 78. FE 1:2 Biskic 81.

Gut möglich, dass Marco Christophori mit seinen Saisonbuden 33 & 34 (führt damit die Torschützenliste wieder einmal an) seine Germania im Derby zum Verbandsligacomeback geballert hat, was sich natürlich erst nächste Woche im Heimspiel gegen Lampertheim endgültig entscheidet. Auf jeden Fall sicherte der Ober-Rodener Knipser vom Dienst mit zwei verwandelten Standardsituationen (Freistoß und Elfmeter) seinen Farben die Pole Position, auch weil sich im parallelen Topphit die großen Rivalen uneinig waren und sich mit je einem Punkt begnügten. Genau einen solchen sind die Rödermarker nun im Plus und das knappe Guthaben wollen sie natürlich beim Finale über die Runden schaukeln. Ganz andere Gedanken beschäftigten die Hausherren. Mit einer schweren Knieverletzung musste Kapitän Daniel Ott kurz vor der Pause vom Platz getragen werden. Trotz dieses Schocks lieferte der SVM seinem geographischen Nachbarn eine packende Gegenwehr und steckte auch nach den beiden Standards von Christophori nicht auf. Biskic gelang sogar die Resultatsverkürzung. Doch Ober-Roden brachte den insgesamt verdienten Erfolg über die lange Nachspielzeit und freut sich nun auf sein Endspiel vor eigenem Publikum. Ein Sieg, und die Germanen wären nach sechs Jahren Gruppenligabeschränkung zurück auf der Verbandsligabühne.

TV Lampertheim – FSV Riedrode  0:1

Tor: Gara Hassan 12.

TSV Lengfeld – TSG Messel  2:1

Tore: 1:0 Walter 18. 1:1 Wolf 30. 2:1 Schreiber 77.

VfL Birkenau – Sportfreunde Heppenheim  2:5

Tore: 0:1 Basyouni 11. 0:2 Wanitschek 32. 1:2 Randoll 48. 2:2 M. Gärtner 51. 2:3 Colucci 54. 2:4 Kröh 78. 2:5 Holdschick 85.

FCA Darmstadt – FC Fürth  0:4

Tore: 0:1, 0:2 Ester 23., 69. 0:3 D. Kaffenberger 69. 0:4 Richstein 75.

Spielfrei: TSV Höchst

Letzte Änderung amMontag, 22 Mai 2017 06:45
© Copyright 2006-2015 ballraum.de - © Copyright des Headerbildes Michal Jarmoluk auf Pixabay.com