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Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau

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Büttelborn neuer Spitzenreiter - Dreikampf um Relegationsplatz - Spannung im Abstiegskampf

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Der VfR Groß-Gerau ist von der SKV Büttelborn als Spitzenreiter abgelöst worden. Der SKV setzte sich mit gegen TürkGücü mit 3:2 durch während Groß-Gerau bei der Spvgg. Seeheim-Jugenheim mit 2:4 unterlag.

Nur einen Punkt hinter dem Groß-Gerauern liegt der SV St. Stephan und der SV Traisa. Die Kleeblätter siegten mit 3:0 gegen Conc. Gernsheim und der SVT siegte knapp mit 1:0 bei Dersim Rüsselsheim. Spannend bleibt es weiter im Tabellenkeller, wo fünf Teams noch auf den 15 Platz fallen können. Den Klassenerhalt perfekt gemacht hat die Spvgg aus Seeheim, da diese mit 38 Punkte und drei ausstehenden Spielen nicht mehr eingeholt werden kann, da Germ. Pfungstadt sieben Punkte hinter den Seeheimern liegt und nur noch zwei Spiele hat. Modau (11.) hat sechs Punkte Vorsprung auf den SV Hahn und Opel Rüsselsheim ,die mit 30 Zählern auf Platz 14 und 15 liegen. Einen Punkt vor den beiden Teams liegt Germania Pfungstadt. Die Germanen holten bei der SGA an diesem Wochenende einen Punkt, während der SV Hahn gegen Mörfelden mit 3:1 siegte und Opel Rüsselsheim im Kellerduell gegen Trebur 4:4 spielte. Wiederum einen Punkt mehr als die Pfungstädter hat Gernsheim mit 32 Punkten. Am nächsten Wochenende kommt es dann zum Showdown zwischen Opel Rüsselsheim und dem SV Hahn. Bereits das letzte Saisonspiel hat dann schon Germ. Pfungstadt, die in Traisa gefordert sind und Gernsheim trifft auf gesicherte Seeheimer.

SG Arheilgen - Germ. Pfungstadt 1:1

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verteidigte der RSV Germania 03 durch ein 1:1 im vorletzten Saisoneinsatz bei der SG Arheilgen seinen Auswärtslauf (seit fünf Runden in der Fremde ungeschlagen) und den rettenden dreizehnten Tabellenplatz. Dennoch hängt der Klassenerhalt fortan an einem ganz dünnen seidenen Faden. Drei Spieltage vor dem Rundenkehraus, an denen die Germanen nur noch einmal aktiv teilnehmen dürfen (nächsten Sonntag als krasser Außenseiter beim aktuellen Seriensieger und Aufstiegsaspiranten SV Traisa) beträgt der Vorsprung sowohl zum Relegationsplatz Vierzehn als auch zum direkten Abstiegsrang Fünfzehn nur ein winziges Pünktchen. Der drohende „Abstieg auf dem Sofa“ schwebt fortan wie ein Damokleswert über der SGD Arena. Bei der jenseits von „Gut und Böse“ positionierten SGA konnte man die erste Hälfte aus germanischer Sicht mit folgenden Aspekten zusammenfassen: Planlos, hilflos, chancenlos. Die bislang schwächste Halbzeit der seit Jahresbeginn aktiven „neuen Mannschaft“ wurde aber nur mit einem Gegentor bestraft. Nach dem Wiederbeginn präsentierte der Rasensportverein endlich sein positives Gesicht der vergangenen Wochen und kam nicht unverdient zum Ausgleich. Kurz vor dem Abpfiff wäre fast noch die komplette Beutenentführung geglückt, wenn nicht die Pfeife des Schiedsrichters stumm geblieben wäre. Coach Oliver Schnepper musste am Mühlchen personell improvisieren. Willi Hübner und Daniel Bradasch fielen aus verschiedenen Anlässen aus. Zudem traf Daniel Hauer wegen beruflichen Verpflichtungen erst unmittelbar vor dem Anpfiff ein und setzte sich aufgrund der fehlenden Aufwärmperiode zunächst einmal auf die feuchte Bank. Immerhin rückte Vito Lamaruggine nach einer abgesessenen Vierwochensperre wieder ins Team. Der unfreiwillig neuformierte Defensivabteilung merkte man vom Fleck weg die fehlende Abstimmung an. Hinzu gesellte sich auf negative Art und Weise, dass einige Germanen auf dem nach anhaltenden Regenschauern rutschigem Naturrasen (die SGA verzichtete auf einen Kunstrasenumzug) das falsche Schuhwerk wählten und viel zu oft die Balance verloren. Zunächst hatte all dies keine Konsequenzen. Doch in der 19. Minute legten die viel standhafteren Hausherren einen gelungenen Spielzug auf das Parkett. Wladislaw Feller war es vorbehalten, diese Stafette problemlos mit der Führung zu krönen. Der Rückstand hinterließ Spuren im Gästegefüge. So nach einer halben Stunde häuften sich die „Orheljer“ Hochkaräter. Nur den heimischen Abschlussunzulänglichkeiten verdankte es der RSV, bis zur Pause nicht hoffnungslos ins Hintertreffen zu geraten. Schnepper reagierte noch vor dem Ende des Eröffnungsabschnitts und stellte durch zwei Einwechslungen seine Abwehriege neu ein. Die wichtigste Änderung für den zweiten Durchgang war dann allerdings der „Körpersprachenaustausch“. Nun hielten die Germanen endlich vehement dagegen und erarbeiteten sich prompt die ersten Möglichkeiten. Nach einer Ecke Inans wurde Michael Bodnars Kopfball von der Linie gekratzt und Lamaruggines Distanzhammer verfehlte denkbar knapp das Gehäuse. Aber auch der SGA boten sich bei zunehmendem Fritz Walter – Wetter weiterhin Chancen, die nun hin und her wogende Partie vorzeitig zu entscheiden. In der 69. Minute mündete ein perfekter Konter in der inzwischen gerechten Egalisierung. Onur Inan schlug einen herrlichen Diagonalpass in den Lauf von Rudi Hübner und der erfahrene Stürmer düpierte SGA-Schlussmann Christoph Laufs mit einem gefühlvollen Heber. In der Schlussphase standen die Germanen nur noch mit neun Feldspielern auf dem Geläuf (Vito Lamaruggine hatte sich die Ampelkarte eingefangen). Dennoch versuchte man in Unterzahl, zwei weitere Big Points zu erobern. 120 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit roch es in Arheilgen vom Mühlchen über den Erlich bis an den Gehmerweg nach Elfmeter, als Markus Laston im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Aber scheinbar hatte der Referee keine Puste oder Courage, um unmittelbar vor Torschluss in sein Signalgerät zu blasen. Darüber verständlicherweise verärgert handelte sich der RSV einen direkten Gegenzug ein, doch die SGA ließ die finale hundertprozentige Chance liegen. So blieb es beim 1:1 und der eingangs erwähnten Konstellation. Der SV Hahn und Opel Rüsselsheim lauern einen Punkt hinter dem Rasensportverein und dürfen noch dreimal auflaufen, während der Rasensportverein am kommenden Sonntag (14.05.) mit der Herkulesaufgabe beim SV Traisa seine Saison 16/17 beendet. Die Mühltaler haben die letzten fünf Kreisoberligabegegnungen sowie alle drei bisherigen Vergleiche gegen die Germania gewonnen und schnuppern als Tabellendritter noch am sofortigen Wiederaufstieg. Der RSV darf ergo keine Geschenke erwarten, muss aber dennoch zusehen, vor der zweiwöchigen Zuschauerrolle irgendwie etwas als Underdog zu reißen. Anstoß am „Roten Berg“ ist um 15Uhr. Quelle: www.rsv-germania.de

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Letzte Änderung amSonntag, 07 Mai 2017 20:32
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