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Kreisoberliga Darmstadt/Groß-Gerau

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Büttelborn siegt weiter - SVS und SVT patzen

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Der SKV Büttelborn liegt nach dem 3:1 gegen die SGA weiter mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze der Kreisoberliga, da auch Verfolger VfR Groß-Gerau mit 3:0 gegen Modau siegte.

Im Kampf um Platz Zwei mussten Traisa und St. Stephan einen Rückschlag hinnehmen. Die Kleeblätter unterlegen in Mörfelden mit 5:4 und haben jetzt vier Punkte Rückstand auf Platz Zwei. Aktuell ist Traisa Dritter ist aber am letzten Spieltag spielfrei und hat nach dem 2:2 gegen Germ. Pfungstadt drei Punkte Rückstand auf Platz 2. Im Tabellenkeller gab es beim 15:3 Erfolg von Türk Gücü Auflösungserscheinungen beim TSV Trebur. Im Kellerduell zwischen Opel und dem SV Hahn konnten die Gäste nach dem 1:4 Sieg ihre Ausgangsposition mit 33 Punkte verbessern und haben derzeit drei Punkte Vorsprung auf Opel Rüsselsheim. Dazwischen liegt mit 32 Punkten Germ. Pfungstadt, die am nächsten Wochenende spielfrei sind und dann drei Punkte kampflos erhalten. Einen wichtigen Sieg verbuchte Conc. Gernsheim mit dem 4:3 gegen Seeheim-Jugenheim. Mit derzeit fünf Punkten Vorsprung auf Opel ist der Klassenerhalt noch nicht ganz in trockenen Tüchern.

SV Traisa - Germ. Pfungstadt 2:2

Mit einem 2:2 beim Spitzenteam SV Traisa schloss der RSV Germania am drittletzten Spieltag seine Kreisoberligasaison 16/17 ab und beendete die Runde mit vier ungeschlagenen Partien respektive sechs unbezwungenen Auswärtsbegegnungen. Ob diese Positivserien für den Klassenerhalt reichen, steht allerdings in den Sternen. Ab sofort hält das Team von Oliver Schnepper das Heft des Handelns nicht mehr selbst in der Hand und muss an den verbleibenden beiden Spieltagen auf Schützenhilfe hoffen. Im Mühltaler Stadtteil schauten beide Mannschaften nach einer hochintensiven Auseinandersetzung beim Abpfiff enttäuscht aus der Wäsche. Der Grund ist klar: Hüben wie drüben war man für das Erreichen des jeweiligen Ziels zum Siegen verdammt, weil sowohl der SVT als auch der RSV noch eine spielfreie Pause an den zwei Kehrausrunden kompensieren mussten. Gut möglich, dass durch das Remis beide Parteien in vierzehn Tagen in die Röhre schauen. Traisa droht der Knockout im Aufstiegsrennen und die Germanen müssen ein Worst Case – Szenario einkalkulieren. Coach Schnepper änderte seine Anfangself gegenüber dem 1:1 in Arheilgen auf drei Positionen: Daniel Hauer und Willi Hübner rutschten wieder in die Startformation, während mit Ismail Karaahmetoglu eine kurzfristige Verpflichtung Premiere im RSV-Dress feierte. Pünktlich zum Anstoß nahm die zuvor heftig scheinende Sonne Reißaus und es zogen dunkle Wolken über dem „Roten Berg“ auf, was aber zu Beginn nur die Gästeaktionen erhellte. Nach zwei „Halbchancen“ glückte dem RSV eine erhofft frühe Führung. Rudi Hübner „stibitzte“ den Ball vom sichtlich angeschlagenen Benjamin Bittner (wurde kurz darauf ausgewechselt), und bediente den besser postierten Onur Inan, der aus kurzer Entfernung Ex-Germanenkeeper Max Kögler keine Abwehrchance gestattete. Zehn Minuten darauf brandete erneut Jubel bei der Pfungstädter Fraktion auf. Wiederum war Rubi Hübner der Wegbereiter. Seinen Schuss konnte Kögler zunächst parieren, doch der Abpraller landete beim entschlossen einnetzenden Vito Lamaruggine. Mit der überraschenden Zweitorevorlage zeigte sich neben den Gastgebern nur einer nicht einverstanden: Der Wettergott. Plötzlich goss es aus Kübeln und als sich auch noch Blitz und Donner hinzu gesellten, unterbrach Schiedsrichter Jörg Ballweg korrekterweise die Partie. Die ungewollte viertelstündige Verschnaufpause half lediglich den Mühltalern. Während die Germanen ihren Rhythmus verloren, fand der zuvor fast wie gelähmt wirkende Platzhirsch seine Linie. Allerdings benötigte der SVT gütige Mithilfe für das Anschlussverfahren. Nach einem weiten Pass Richtung Fünfmeterraum waren sich Schlussmann Jonas Iser und sein Vordermann Michael Bodnar nach dem Motto „Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher“ uneinig und Bodnar köpfte die Pille unglücklich über seinen Goalie in die eigenen Maschen. Unmittelbar vor dem verspäteten Halbzeitgong stand es 2:2. Sahin Aykir hatte nach einer Kopfballvorlage freie Bahn und egalisierte das Ergebnis, das vielleicht keiner Seite etwas nutzte. Nach dem Wiederbeginn überschatteten viele Fouls das Geschehen, was auf Kosten der Torgefahr ging. Der Referee zückte insgesamt elf gelbe Karten – davon acht für die Germanen! Erst in der Schlussphase häuften sich wieder die Chancen, wobei sich die Gastgeber diesbezüglich ein Plus erarbeiteten. Doch die RSV-Defensive verteidigte aufopferungsvoll das Remis und versuchte auf den letzten Metern selbst, den so wichtigen Lucky Punch zu markieren. Dabei rückte Abdurrahman Yavas in den Fokus. Sein Fall im Strafraum wertete der Unparteiische aber nicht als ahndungswürdig und sein Schuss stellte Kögler vor keine größeren Probleme. So blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden. Quelle: www.rsv-germania.de

Letzte Änderung amMontag, 15 Mai 2017 08:44
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