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Hessenliga

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HL 10. Spieltag: Es ist vollbracht – RW Darmstadt feiert im Kellerduell endlich den ersten Saisonsieg

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Das zehnte Match der laufenden Spielzeit beendete die leidige Durststrecke von Rot-Weiß Darmstadt. Im wegweisenden Vergleich der bis dato einzigen beiden sieglosen Hessenligateams düpierten die Heimstättensiedler am Sonntagnachmittag das Schlusslicht 1. FC Schwalmstadt 4:0 und schenkten den Gästen das Monopol der Erfolglosigkeit.

Tabellenführer TSV Steinbach gestaltete auch sein neuntes Hessenligamatch niederlagenfrei. Der durchmarschverdächtige Neuling knüpfte im Spitzenspiel und Mittelhessenderby seinem Gastgeber RW Hadamar ein 1:1 ab und baute den Vorsprung sogar auf fünf Punkte aus, weil die Seligenstädter Sportfreunde in Eschborn leer ausgingen (0:2). Darum rückte auch der SV Wiesbaden (2:0 in Stadtallendorf) wieder auf den zweiten Platz vor. Dagegen verpasste der TSV Lehnerz, in die Rolle des Primusjägers Nummer eins zu schlüpfen (zu Hause nur 0:0 gegen Oberrad). Nach dem schwachen Rundeneinstieg setzte Vizemeister OSC Vellmar seinen Kurs auf der Überholspur fort und gewann 3:1 in Alzenau. Einen überraschendeutlichen Heimdreier feierte der FSC Lohfelden (5:1 gegen Flieden) und konnte dadurch der Abstiegszone entfliehen. 

Rot-Weiß Darmstadt – 1. FC Schwalmstadt   4:0

Tore: 1:0 Klug 5. 2:0 Muhl 12. 3:0 Özdemir 16. 4:0 Kalbfleisch 54.

Zuschauer: 100

Man konnte die Steine praktisch hören, die den Verantwortlichen von Rot-Weiß Darmstadt vom Herzen fielen. Der erste Saisonsieg hat die Zuversicht in den Waldsportpark zurück transportiert und sorgte für eine positive Aufbruchstimmung, den Kampf um den Klassenerhalt doch zu bestehen. Auch Arndt Hornicek, der seinen „Debütdreier“ als verantwortlicher Hessenligacoach verbuchen konnte, zeigte sich nach dem Abpfiff natürlich erleichtert: „Wir haben uns vorgenommen, vom Fleck weg präsent zu sein und selbstbewusst Gas zu geben. Die Mannschaft hat diese Vorgaben klasse umgesetzt“. In der Tat, denn nach gut einer Viertelstunde war die Konfrontation der „Kellerkinder“ prinzipiell schon entschieden. Die frühe Bude von Andreas Klug (traf im Nachschuss) entpuppte sich als Dosenöffner. Nach gut heraus gespielten Stafetten erhöhten Florian Muhl und Baris Özdemir (Kopfball) auf 3:0. Dem nordhessischen Träger der roten Laterne wurden also schnell die Zähne gezogen und die Gäste erholten sich von dem schnellen Dreierpack nicht mehr. Nach der Pause besorgte Felix Kalbfleisch durch einen überlegten Heber aus der Drehung den Endstand, der sogar noch höher hätte ausfallen können, wenn Klugs Kopfball statt an der Latte im Netz gelandet wäre. Trotz aller Glückseligkeit über den hochverdienten Befreiungsschlag schätzte Hornicek die Lage realistisch ein: „ Wir lassen natürlich die Kirche im Dorf, aber die Jungs wissen jetzt, wie sich ein Sieg anfühlt und Gegentore vermieden werden können“. An der Tabellensituation (Vorletzter) änderte sich nichts (das war schon im Vorfeld klar), aber die Roten haben wieder Lunte gerochen und hoffen, in den nächsten drei wichtigen Partien (zwei davon gegen die direkte Konkurrenz im Derby gegen Viktoria Griesheim sowie gegen Spvgg Oberrad) weiteren Boden Richtung rettender Hafen gutzumachen.

SV Wehen Wiesbaden II – FC Ederbergland   2:0

Tore: 1:0 Baku 30. 2:0 Königs 82.

Zuschauer: 120

Besonderes: Gelb-Rot Möllmann (FCE) 90.

Rot-Weiß Hadamar – TSV Steinbach  1:1  (Fr)

Tore: 0:1 Waldrich 76. 1:1 Amani 82.

Zuschauer: 700

Beosnderes: Rot Saighani (TSV) 78.

1. FC Eschborn – Sportfreunde Seligenstadt  2:0 (Fr)

Tore: 1:0 Hübner 26. 2:0 Eigentor Ries 68.

Zuschauer: 200

Eintracht Stadtallendorf – SV Wiesbaden  0:2   (Sa)

Tore: 0:1 Bahssou 60. 0:2 Franke 87.

Zuschauer: 300

Besonderes: Gelb-Rot Szymanski (ET) 83.

Bayern Alzenau – OSC Vellmar  1:3 (Sa)

Tore: 0:1 Bredow 18. 0:2 Müller 45. 1:2 Niesigk 62. 1:3 Wollenhaupt 88.

Zuschauer: 250

TSV Lehnerz – Spvgg Oberrad  0:0   (Sa)

Zuschauer: 200

FSC Lohfelden – Buchonia Flieden  5:1 (Sa)

Tore: 0:1 Gies 11. 1:1 Huneck 36. 2:1 Beyer 55. FE 3:1 Huneck 57. 4:1 Glokic 74. 5:1 Bravo-Sanchez 90. FE

Zuschauer: 200

Spielfrei: Viktoria Griesheim

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