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Hessenliga

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2:2 gegen Neu-Isenburg – Storks Doppelpack reicht Viktoria nicht zum Sieg

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Auf die Abschlusskünste von Pascal Stork war zwar wieder Verlass, aber der erhoffte Heimdreier gelang trotzdem nicht. Am zwölften Hessenligaspieltag respektive beim Kehraus der englischen Woche ließ Viktoria zwei Punkte liegen und musste sich mit einem 2:2 gegen Aufsteiger Spvgg Neu-Isenburg begnügen. 

Tabellenführer TSV Lehnerz tritt erst am Dienstag bei RW Frankfurt an und registrierte zunächst einmal eine Vorsprungsdezimierung. Das Guthaben zum SC Hessen Dreieich (der Serientäter feierte beim 2:0 im Spitzenspiel beim KSV Baunatal den achten Sieg in Folge) und Bayern Alzenau (ungefährdetes 6:0-Scheibenschießen gegen den FC Ederbergland) beträgt nur noch einen Punkt.  Mit dem neuen Trainer Daniyel Cimen hat Teutonia Watzenborn-Steinberg wieder Fahrt aufgenommen und die Aufholjagd mit einem 7:1 bei Schlusslicht OSC Vellmar fortgesetzt. Auch Buchonia Flieden vermeldet drei frische Zähler und schlug dank einem späten „Golden Goal“ den FSC Lohfelden 1:0.

Ein Eigentor rettete dem VfB Ginsheim ein 1:1 gegen Borussia Fulda und dadurch den nächsten Zuwachs. Mit sechzehn Punkten und Rang Neun ist der Neuling fortan bestens positioniert. Drei Zähler weniger hat der Sportclub auf dem Konto und verweilt deswegen auf der dreizehnten Stufe des Klassements. Ganz unten im Ranking wird die Lage für den SV Steinbach (trotz des Last Minute – Ausgleiches zum 2:2 nach 0:2-Rückstand beim SC Waldgirmes), Ederbergland, RW Frankfurt und vor allem Vellmar immer trostloser.

KSV Baunatal – SC Hessen Dreieich  0:2  (Fr)

Tore: 0:1 Lagator 17. 0:2 A. Fliess 41.

Zuschauer: 250

SC Waldgirmes – SV Steinbach  2:2

Tore: 1:0, 2:0 Duran 28., 51. 2:1 Schäfer 81. 2:2 M. Wiegand 90. + 2

Zuschauer: 250

Buchonia Flieden – FSC Lohfelden  1:0

Tor: Schaub 86.

Zuschauer: 200

OSC Vellmar – Teutonia Watzenborn-Steinberg  1:7

Tore: 0:1 Cecen 6. FE 1:1 Wissemann 21. 1:2 Möller 41. 1:3 Amachaibou 61. 1:4 Cecen 74. 1:5 Goncalves 76. 1:6 Amachaibou 86. 1:7 Koutny 88.

Zuschauer: 150

VfB Ginsheim – Borussia Fulda  1:1

Tore: 0:1 Pomnitz 38. FE 1:1 Eigentor Vidosevic 86.

Zuschauer: 200

Ein „osthessisches Geschenk“ schenkte dem VfB das nächste Zubrot auf dem Weg zum großen Ziel Klassenerhalt. Dabei sah es lange nach einem Rückschlag aus. Nach einem Foul von Torsteher Lukas Langenstein an Younes Bahssou vollstreckte Leon Pomnitz den fälligen Elfer für die erstmals am Altrhein auflaufenden Borussen. Im zweiten Abschnitt machte Langenstein sein Missgeschick wieder gut und verhinderte den wohl entscheidenden zweiten Fuldaer Treffer. Die gastgebenden Bemühungen wurden in der Schlussphase belohnt, als Marin Vidosevic den Ball unglücklich ins eigene Netz lenkte und Ginsheim dadurch einen wertvollen Punkt bescherte.

Bayern Alzenau – FC Ederbergland  6:0

Tore: 1:0 Özer 20. 2:0 Sawaneh 33. 3:0 Krause 59. 4:0 Bari 63. FE 5:0, 6:0 Krause 78., 81.

Zuschauer: 250

Viktoria Griesheim – Spvgg Neu-Isenburg  2:2

Tore: 1:0 Stork 10. 1:1 Cichutek 55. 2:1 Stork 68. 2:2 Betz 76. FE

Zuschauer: 200

Anders als am vergangenen Dienstag beim auf dem finalen Drücker eingefahrenen 1:1 in Lohfelden hinterließ das Unentschieden am Hegelsberg eher enttäuschte Gesichter im Hausherrenlager. Mit einem Sieg hätte der SCV seinen Gast tabellarisch überflügeln und vor der Herkulesaufgabe kommenden Freitag bei der aktuellen Hessenligamannschaft der Stunde aus Dreieich den eventuell versetzungsgefährdeten dreizehnten Platz nach oben hin verlassen können, doch zwei individuelle Fehler kosteten den Sieg. Die Griesheimer begannen ohne ihren gesperrten Stürmer Yves Böttler gegen die nach drei sieglosen Partien verunsicherten Neu-Isenburger überlegen und legten folgerichtig vor. Pascal Stork überlistete die vergeblich Abseits reklamierende Spvgg-Abwehr und markierte den erhofft schnellen Führungstreffer. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel. Griesheim verwaltete den Vorsprung und der Neuling bemühte sich, ohne Torgefahr zu produzieren.

Wie aus dem Nichts stand es zehn Minuten nach dem Wiederbeginn plötzlich 1:1. Nach diesem Dämpfer riss Griesheim wieder das Heft des Handelns an sich. Die sechste Saisonbude von Stork (herrliche Direktabnahme aus rund fünfzehn Metern) schien den Sportclub auf die Gewinnerstraße zu hieven, ehe eine überflüssige Aktion im Sechzehner das angepeilte Wunschergebnis zunichte machte. Samir El Fahfouhy grätschte seinen Gegenspieler regelwidrig ab, was den Elferschützen vom Dienst auf den Plan treten ließ. Marco Betz verwandelte seinen fünften Strafstoß aus den letzten sechs Spielen und sicherte der Spielvereinigung ihre angestrebte Rendite, während die Viktoria trotz drei ungeschlagenen Begegnungen am Stück etwas auf der Stelle tritt.

Rot-Weiß Frankfurt – TSV Lehnerz verlegt auf Di 11.10.

Spielfrei: RW Hadamar

 

Letzte Änderung amSamstag, 07 Oktober 2017 18:45
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