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Verbandsliga Süd

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5:5 & 4:4 - Torspektakel in Hanau und im Waldsportpark

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Mit offenem Visier kämpften am zwölften Verbandsligaspieltag Rot-Weiß Darmstadt und der FC Bensheim um wichtige Punkte. Am Ende blieb für jede Seite ein Zähler übrig. Nach einem turbulenten Schlagabtausch trennten sich die Rivalen in der Heimstättensiedlung 4:4.

Noch doller trieben es die Offensivreihen von Hanau 93 und Viktoria Nidda. Auch an der Kastanienallee gab es keinen Sieger, weil sich die beiden Aufsteiger mit dem nicht gerade handelsüblichen Ergebnis von 5:5 trennten. An der Tabellenspitze verteidigte der FV Bad Vilbel durch ein restlos überzeugendes 6:0 gegen die Usinger TSG seine Pole Position. Momentan kann nur noch Türk Gücü Friedberg mit den Brunnenstädtern mithalten (3:0 gegen TS Ober-Roden und fortan ein Punkt zurück).

Germania Ober-Roden untermauerte dank einem torlosen Remis gegen den Hanauer SC 1960 seinen Status im ersten Drittel des Ranking, muss allerdings weiter auf den ersten Heimsieg seit dem Wiederaufstieg warten. Rot-Weiß Darmstadt ist nach dem turbulenten Remis mit siebzehn Zählern auf der siebten Stelle notiert. Dagegen rutschte TS Ober-Roden, nachdem man sich in Friedberg aufgrund von zwei Eigentoren praktisch selbst schlug, in die gefährdete Zone hinunter und befindet sich jetzt in punktgleicher Gesellschaft mit seinem lokalen Rivalen Viktoria Urberach, der nach einem 4:1 gegen ET Wald-Michelbach wieder das Licht am Ende des Tunnels sieht. Der FC Alsbach musste an diesem Wochenende spielfrei zuschauen und den Absturz auf die vorletzte Sprosse konstatieren.

FV Bad Vilbel – Usinger TSG  6:0  (Fr)

Tore: 1:0, 2:0 Djordjevic 9., 19. 3:0 Knell 21. 4:0 Djordjevic 32. 5:0 Maksumic 53. 6:0 Bauscher 90. FE

Viktoria Urberach – Eintracht Wald-Michelbach  4:1 (Sa)

Tore: 1:0 Purcell 12. 1:1 Brunner 14. 2:1 Sariano 35. 3:1 Schneider 77. 4:1 Hamed 89.

Durch den vierten Saisonsieg hat Viktoria Urberach wieder Kontakt zum tabellarisch rettenden Ufer aufgenommen und wartete mit einer Kanonaden-Premiere auf: Alle vier Torschützen erzielten ihren ersten Saisontreffer, während für den ETW mit Rene Brunner der obligatorische Vollstrecker vom Dienst zum zwischenzeitlichen Ausgleich einnetzte. Nach Julian Purcells frühem 1:0 in Folge einer gelungenen Standardsituation und Brunners fast postwendender Egalisierung brachte Yassin Sariano die Rödermarker noch vor der Pause wieder nach vorne. Andre Schneider per Freistoß und Abdelaziz Hamed sorgten in der Schlussphase für klare Verhältnisse respektive den gastgebenden Befreiungsschlag, während die Überwälder nach drei ungeschlagenen Partien leer ausgingen und aufpassen müssen, nicht in die Abstiegszone abzudriften.

Rot-Weiß Frankfurt II – Vatanspor Bad Homburg  0:2

Tore: 0:1, 0:2 Odabas 34., 86.

Germania Ober-Roden – Hanauer SC 1960   0:0

Türk Gücü Friedberg – TS Ober-Roden   3:0

Tore: 1:0 Eigentor Strauss 25. 2:0 Eigentor Wolf 48. 3:0 Decise 88.

FC Hanau 93 – Viktoria Nidda  5:5

Tore: 1:0 Gischewski 6. 1:1 Michel 15. FE 1:2 Jung 20. 1:3 Michel 21. 2:3 Fischer 36. 3:3 Gischewski 48. 3:4 Michel 49. FE 3:5 Filger 59. 4:5, 5:5 Fischer 68., 86.

SG Bruchköbel – Sandzak Frankfurt  1:3

Tore: 1:0 Werner 15. 1:1 Umeda 35. 1:2, 1:3 Mastilovic 61., 90.

Rot-Weiß Darmstadt – FC 07 Bensheim  4:4

Tore: 0:1 Saltzer 6. 0:2 Wiesener 9. 1:2, 2:2 Nguyen 20., 23. 2:3, 2:4 Zocco 37. FE, 45. 3:4 Tala 72. 4:4 Deusser 83.

Besonderes: Felter verschießt FE 85.

Die Roten verschliefen die Anfangsphase und luden den Gast vom Weiherhaus durch ihre Abwehrpatzer förmlich zum auswärtigen Austoben ein. Benedikt Saltzer und Janis Niklas Wiesener sagten höflich danke und legten das 2:0 für Bensheim vor. Ein Doppelschlag von Christopher Nguyen, der seine Saisontreffer Neun und Zehn erzielte, brachte das Team von Dominik Lohrer schnell ins Geschäft zurück. Doch aus einer Fortsetzung der Aufholjagd wurde nichts. Im Gegenteil: Bis zur Pause führten die 07er wieder mit zwei Toren Vorsprung, weil auch Riccardo Zocco die Kunst des zweifachen Einschlags binnen kurzer Zeit beherrschte (verwandelter Elfer und ein abgefälschter Schuss). Nach dem Seitenwechsel rannten die Heimstättensiedler lange ihrem Ergebnisdefizit hinterher (u.a. Pfostenkuss von Christopher Felter) und wurden spät für ihre risikoreiche Angriffslust belohnt. Das zur bzw. während der finalen Hälfte eingewechselte Jokerduo Donat Tala und Vincent Deusser nutzte zwei der zahlreichen Chancen zum erneuten Husarenritt ins Ausgleichsglück. Das perfekte Happyend wurde allerdings verpasst. 120 Sekunden nach dem 4:4 vergab Christopher Felter einen Foulelfmeter und schoss den Ball am Tor vorbei.     

Spielfrei: FC Alsbach

 

Letzte Änderung amSonntag, 08 Oktober 2017 20:44
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