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Verbandsliga Süd

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RW Darmstadt und der FC Alsbach halten im Waldsportpark ein Derbymeeting ab

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Von Freitag bis Sonntag treffen sich mit Ausnahme der spielfreien Ober-Rodener Turnerschaft die Verbandsligisten zum vierzehnten Saisonstelldichein. Aus regionaler Sicht steht dabei das Derby zwischen Rot-Weiß Darmstadt und dem FC Alsbach im Vordergrund. Heimspiele haben die Rödermarker Protagonisten Germania Ober-Roden (vs. TG Friedberg) und Viktoria Urberach (vs. Sandzak Frankfurt) vor der Brust.

Am Sonntag kommt es  mal wieder zum „alten Evergreen“ RW Darmstadt gegen den FC Alsbach. In diesem Jahrhundert sind die internen Duelle überschaubar geworden. Seit der Runde 99/00 (damals stieg der FCA als Meister der Kreisoberliga in die Gruppenliga auf und die Heimstättensiedler scheiterten in der Relegation) traf man sich nur noch in den Verbandsligaspielzeiten 07-10 und 15/16. Die letzten Vergleichswerte liegen also rund zwei Jahre zurück, wobei die Roten jeweils den längeren Atem hatten (3:1 & 2:1).

Von den zurückliegenden Aufgaben ausgehend müsste das aktuelle Selbstvertrauenquantum eher für die anreisenden Gäste vom Hinkelstein sprechen. Während der FCA mit einem überraschenden 2:0 gegen Germania Ober-Roden seinen vorausgegangenen Minuslauf von fünf sieglosen Partien stoppte und wieder Licht im Tabellenkeller sieht, gingen die Roten glatt mit 0:4 beim Hanauer SC 1960 baden und konstatieren ihre schwächste Saisonplatzierung seit dem Eröffnungsspieltag (Neunter). Nur noch vier Punkte trennen die beiden Kontrahenten. Alsbach könnte sich ergo bis auf einen Zähler heranrobben. Ein solches Ungemach (aus dem roten Blickwinkel) will das Hausherrenteam von Dominik Lohrer selbstverständlich mit allen sportlichen Mitteln verhindern und die Rückkehr in die Erfolgsspur finden. Spannung dürfte in diesem wegweisenden Derby also garantiert sein.

Zum selben Termin empfängt Germania Ober-Roden (aktuell Sechster) an der Frankfurter Straße den Ranglistenzweiten Türk Gücü Friedberg. Das aus der Wetterau anrollende Spitzenteam gewann seine letzten drei Begegnungen, war aber vergangene Woche spielfrei und musste deshalb eine Rückstandsvergrößerung von nun insgesamt vier Punkten zum Klassenprimus FV Bad Vilbel hinnehmen. Der Platzhirsch wartet immer noch auf seinen ersten Heimdreier nach dem Wiederaufstieg. Auswärts ist man ungeachtet des in Alsbach kassierten 0:2 immer noch die Nummer Eins des separaten Ranking. Seit zwei Spielen (zuvor 0:0 gegen Hanau 1960) streikt die zuvor so produktiv arbeitende Tormaschinerie um „Offensivbetriebsleiter“ Marco Christophori. Vielleicht platzen ja gegen den Aufstiegsaspiranten alle Knoten: Der der Einnetzkünstler und der vor eigenem Publikum.

Ebenfalls am Sonntag muss Viktoria Urberach wieder einmal versuchen, verlorenen Boden wettzumachen. Nach dem 0:3 bei Viktoria Nidda sind die Mannen von Coach Jochen Dewitz auf die brandgefährliche vorletzte Position abgerutscht. Das rettende Ufer ist zwar noch in Sicht, aber viele weitere Ergebnisrückschläge sollte man sich nicht mehr erlauben. Mit Sandzak Frankfurt kommt ein starker Neuling in den Rödermarker Stadtteil, den Urberach allerdings im Erfolgsfall sprich Heimsieg überholen kann. Das liegt daran, dass der Aufsteiger wegen fehlender Jugend einen Abzug von sechs Zählern aufgebrummt bekam und das am Rundenstart ausgefallene Match gegen Wald-Michelbach für die Überwälder gewertet wurde. Ohne diese selbst verschuldeten Versäumnisse hätte Sandzak also mindestens sechs respektive evtl. sogar neun Punkte mehr auf dem Konto und wäre im ersten statt wie jetzt im letzten Tabellendrittel beheimatet. 

Alle Partien vom 14. Verbandsligaspieltag:

Fr 20.10. 20.00

FV Bad Vilbel – FC 07 Bensheim

Sa 21.10. 16.00

Eintracht Wald-Michelbach – Viktoria Nidda, FC Hanau 93 – Usinger TSG

So 22.10. 15.00

Rot-Weiß Frankfurt II - Hanauer SC 1960, Germania Ober-Roden – Türk Gücü Friedberg, Viktoria Urberach – Sandzak Frankfurt, SG Bruchköbel – Vatanspor Bad Homburg, Rot-Weiß Darmstadt – FC Alsbach

Spielfrei: TS Ober-Roden

 

Letzte Änderung amDonnerstag, 19 Oktober 2017 20:07
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